Gewalt gegen Frauen und Mädchen kurz recherchiert

500.000 – 2 Millionen Menschen werden jährlich in die Prostitution, die Zwangsarbeit oder in die Sklaverei verschleppt, 80% davon sind Frauen und Mädchen…

25. Oktober 2017

Ihr seht das Thema beschäftigt mich 🙄 Hier ein paar Zahlen und Fakten zum Thema Gewalt gegen Frauen! Gewalt Definition: Das Einsetzen von körperlicher Stärke mit dem Ziel jemanden zu etwas zu zwingen, jemanden zu verletzen auch brutales Vorgehen. Die WHO bezeichnet Gewalt gegen Frauen als das größte Gesundheitsrisiko für Frauen weltweit. Schätzungsweise 70 % aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens Opfer eines Gewaltakts. Das Thema wird von Betroffenen selbst tabuisiert weil sie sich hilflos fühlen, Scham-oder Schuldgefühle hegen, sich vor weiteren Übergriffen fürchten oder Angst vor Gerede haben. Gerade für Opfer häuslicher Gewalt gibt es in Deutschland rund 350 Frauenhäuser und 40 Schutz Wohnungen, die nicht ausreichen, weswegen hilfesuchende Frauen wieder nach Hause geschickt werden müssen. Gewalt wird physisch, psychisch, emotional oder psychologisch ausgeübt.

Laut einer repräsentativen Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus 2004 zum Thema Gewalt gegen Frauen, kam man zu folgenden Ergebnissen: 40% der Frauen in Deutschland haben seit ihrem 16. Lj. körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. 25% der in Deutschland lebenden Frauen haben Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt. 13% der in Deutschland lebenden Frauen haben seit dem 16. Lj. strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebt. 42% der in Deutschland lebenden Frauen haben psychische Gewalt erlebt, z.B. Einschüchterung, Verleumdung, Drohung, Psychoterror. Gewalt gegen Frauen wird hauptsächlich durch den Partner oder Ex-Partner und im häuslichen Bereich verübt. Frauen in Trennungs -oder Scheidungssituationen sind besonders gefährdet Opfer von Gewalt durch den Ex-Partner zu werden. Mehr als die Hälfte der von körperliche Gewalt betroffenen Frauen, hat körperliche Verletzungen aus Übergriffen davon getragen, von denen hat 1/3 deshalb medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Je nach Gewaltform haben 56%-80% der Betroffenen psychische Folgebeschwerden davongetragen (Schlafstörungen, Depression, Angstzustände u.s.w., besonders hoch war der Anteil bei psychischer und sexueller Gewalt. Kinder sind oft von Anfang an in das Gewaltgeschehen gegen die Mutter involviert 20% derjenigen Frauen, die in ihrer letzten Partnerschaft Gewalt erlebt haben, gaben als auslösendes Ereignis die Geburt an, weitere 10% die Schwangerschaft. -Gewalt markiert im Leben der Frauen oft einen Bruch mit den gewohnten Beziehungs- und Lebensbezügen, auch wenn der Täter nicht der Partner ist (z.B. Trennung, Wohnungswechsel, Kündigung des Arbeitsplatzes. 37% der von körperlicher und 47% der von sexueller Gewalt betroffenen haben mit niemandem darüber gesprochen. Die Anteile sind noch höher wenn der Täter, der aktuelle oder frühere Beziehungspartner ist. Wenn Frauen über erlebte Gewalt sprechen, dann zuerst und am häufigsten mit Personen aus ihrem unmittelbaren Umfeld.

Weltweit betrachtet wird das Thema noch perfider, daher bitte ich an dieser Stelle, die zart besaiteten Leserin sich hier auszuklinken und nicht weiter zu lesen. Formen der Gewalt weltweit:

Häusliche Gewalt: Hier werden Frauen geschlagen, zu Geschlechtsverkehr gezwungen oder auf andere Weise missbraucht und gedemütigt.

Sexualisierte Gewalt in Konflikten: Eine der schwersten Gewalttaten der heutigen Zeit, die Millionen von Menschen betrifft, vornehmlich Frauen und Mädchen. Sie wird bewusst als weitreichende Strategie von bewaffneten Gruppen eingesetzt, um den Gegner zu demütigen und die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. Ebenso werden Frauen und Mädchen in solchen Krisengebieten von denen sexuell ausgebeutet, die sie eigentlich beschützen sollen.

Anwendung von Gewalt gegen Frauen in polizeilichem Gewahrsam ist weit verbreitet. Dazu gehören sexualisierte Gewalt, sexuelle Belästigung, von Männern durchgeführte Leibesvisitationen und sexuelle Handlungen in Tausch von Privilegien und Gütern des täglichen Bedarfs.

Genital Verstümmelung und Beschneidung weiblicher Genitalien schätzungsweise 130 Millionen Frauen wurden Opfer traditioneller Beschneidungen, bei denen die Klitoris entfernt wird, um Lustempfinden und Ehebruch zu verhindern v. A. in Afrika und Ländern des nahen Ostens.

Mitgiftmorde Frauen werden von ihren Ehemännern oder deren Verwandten getötet, wenn die Angehörigen der Frauen nicht für die Geschenke an den Ehemann aufkommen können.

Südasien Ehrenmorde Opfer von Vergewaltigungen und Frauen, die des vorehelichen Geschlechtsverkehrs oder des Ehebruchs bezichtigt werden werden ermordet mit der Rechtfertigung, die Ehre der Familie befleckt zu haben.

Menschenhandel 500.000 – 2 Millionen Menschen jährlich werden in die Prostitution, die Zwangsarbeit oder in die Sklaverei verschleppt, 80% davon Frauen und Mädchen.

Kindstötung und Geschlechts Selektion Ablehnung und Tötung von Mädchen in Süd-Ostasien, Nordafrika und Naher Osten.

Was sind die Auslöser, die Risikofaktoren?

Bestehende Machtstrukturen

Gewalt in Herkunfts Familien

Forscher sehen einen signifikanten Zusammenhang zwischen erlebter und beobachteter Gewalt in der Kindheit und der Gewaltbereitschaft im Erwachsenen alter. Die Weitergabe gewalttätigen Verhaltens von Generation zu Generation.

Schwangerschaft dadurch Eifersucht auf die Aufmerksamkeit, die das Kind bekommt. Sexuelle Unzufriedenheit des Mannes. Größere Hilflosigkeit und Wehrlosigkeit der Frau Aggression gegen das ungeborene Kind Versuch durch Gewalt einen Abbruch einzuleiten,

Alkohol, die Hemmung sinkt

Sozialökonomische Faktoren

Ich war geneigt zu glauben, dass Gewalt gegen Frauen sich in unteren Schichten eher ausbreitet, weil die Unzufriedenheit dort größer ist, das stimmt nicht, es zieht sich durch alle Schichten. Frauen der unteren Schichten suchen sich jedoch eher Hilfe in Einrichtungen, weiter oben wird eher verschwiegen. O Konflikte als Auslöser Die meisten Gewalttaten entstehen durch Alltags Auslöser wie: Besitzanspruch des Mannes Eifersucht Anspruch auf Dominanz Macht und Kontrolle verbunden mit dem Wunsch, die Frau zu bestrafen Erwartungen bzw. Uneinigkeit bezüglich der Hausarbeit oder finaziellen Ressourcen Erziehung und Betreuung der Kinder sexuelle Ansprüche.

Frollein Rottenmeier

Autor: Marie

Ich bin 1969 geboren und schreibe nun schon eine ganze Weile. Meine Gedanken in Worte zu fassen scheint mir eine Notwendigkeit, die zu unterlassen, mich schlicht unvergnüglich stimmt. Darüberhinaus betreue ich Klientinnen mit persönlichen Problemen in ihrem Bestreben sich weiterzuentwickeln. Also eigentlich ganz ähnlich wie ich selbst.

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