Internationaler Tag der Frau

8. März 2018

Die Einführung eines „Internationalen Tag der Frau“ entstand in Deutschland aus der Initiative sozialistischer Organisationen. In der Zeit um den 1. Weltkrieg rief die deutsche Sozialistin Clara Zetkin, angeregt durch eine Idee aus den USA zu einem Gedenktag auf. In den USA gründete schon 1908 ein sozialistisches Frauenkomitee den „Gedenktag der Frau“. Zu erreichende Ziele waren die Gleichberechtigung der Frau, das Frauenwahlrecht und die Emanzipation von Arbeiterinnen. Die vereinten Nationen machten erstmalig 1975 auf den „Tag der Frau“ aufmerksam, durch Angestellte des UN Sekretariats, die auf Missstände durch sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz hinwiesen und seitdem fällt dieser Tag auf den 8. März. Regelmäßig gefeiert wird der Tag seit 1995, um weltweit für eine bessere Bildung für Mädchen zu kämpfen. Weitere Themen, die dringende Beachtung finden sollen, sind die genitale Verstümmelung von Mädchen, die Kinderheirat und die Gewalt gegen Frauen und Mädchen grundsätzlich, v.a. jedoch in Kriegsgebieten. Der „Internationale Tag der Frau“ ist also im klassischen Sinne kein Tag des Schmusekurses und der Komplimente wie:“Schön, dass es euch gibt“. obwohl ich diese Komplimente schätze, sondern im eigentlichen Sinne, der Tag an dem darauf hingewiesen wird, dass es weltweit immer noch zahlreiche Frauen gibt, die eben nicht gleichberechtigt sondern übelst benachteiligt sind und auch der Tag, an dem zum Weltfrieden aufgerufen wird. Ich persönlich finde die Kombination aus dem Gedenken an Frauen und Weltfrieden um so passender, je älter ich werde.;) Und auch bei uns gibt es noch viel zu tun, denn in Deutschland leiden mehr Frauen unter Altersarmut als Männer. Frauen werden öfter Opfer häuslicher Gewalt als Männer. Frauen bekommen bei gleicher Leistung immer noch weniger Lohn als Männer.

In diesem Sinne einen sonnigen, gleichberechtigten Tag euch.

Frollein Rottenmeier

Autor: Marie

Ich bin 1969 geboren und schreibe nun schon eine ganze Weile. Meine Gedanken in Worte zu fassen scheint mir eine Notwendigkeit, die zu unterlassen, mich schlicht unvergnüglich stimmt. Darüberhinaus betreue ich Klientinnen mit persönlichen Problemen in ihrem Bestreben sich weiterzuentwickeln. Also eigentlich ganz ähnlich wie ich selbst.

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