Melancholie

Die Gedanken rasen durch die Zeit, 
laut ruft die Vergangenheit,
mir meinen Namen hinterher
und mein Herz wird schwer.

Gerade noch die Lust am Leben,
Freude schenken, Liebe geben.
Fühl ich mich jetzt so sehr allein,
wie soll es anders sein.

Ich habe niemanden gebeten,
Teil zu sein von dem erlebten
aber euch war es genehm,
mir beim Leiden zuzusehn.

Die Sonne geht jetzt langsam unter,
dort draußen sind die Menschen munter.
Die Welt kommt diese Nacht zur Ruh
auch ich mach meine Augen zu.

Am nächsten Morgen bin ich leer,
das Erwachen fällt mir schwer,
bemühe mich um aufzustehn
und mit Mut nach vorn zu sehn.

Ich geh jetzt meine eignen Wege,
entscheide selbst was ich erlebe.
Mit aller Kraft will ich behalten,
meine Zukunft zu gestalten.

Viel großes kommt mir in den Sinn,
ich denke bis ich ruhiger bin.
Es gibt noch so viel zu tun,
das Alte muss für heute ruhn.

Frollein Rottenmeier

Autor: Marie

Ich bin 1969 geboren und schreibe nun schon eine ganze Weile. Meine Gedanken in Worte zu fassen scheint mir eine Notwendigkeit, die zu unterlassen, mich schlicht unvergnüglich stimmt. Darüberhinaus betreue ich Klientinnen mit persönlichen Problemen in ihrem Bestreben sich weiterzuentwickeln. Also eigentlich ganz ähnlich wie ich selbst.

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